EWV und Stadt Alsdorf bauen das Freifunk-Netz aus

Lästiges Einloggen in öffentliche WLAN-Netze ist ab sofort in der Hubertusstraße in Alsdorf Geschichte.

Die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH hat in Alsdorf den ersten Freifunk-Zugang freigeschaltet. Das bedeutet freies Internet für jeden. Man muss lediglich bei den WLAN-Einstellungen „Freifunk“ anklicken und schon kann man mit Smartphone oder Tablet kostenlos im Internet surfen. Ein weiterer sogenannter Knotenpunkt ist jetzt am Denkmalplatz aktiv und natürlich am Firmensitz der EWV-Tochtergesellschaft regionetz in der Otto-Hahn-Straße. An der Schwimmhalle in der Luisenstraße wird zeitnah der nächste Knotenpunkt freigeschaltet und weitere werden folgen.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Alsdorf, Alfred Sonders, hat EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder den Start des Freifunk-Ausbaus in Alsdorf am Donnerstag mit der Einweihung des ersten Netzpunktes eingeläutet. „Als regionaler Energieversorger haben wir mit unseren Strom- und Erdgas-Verteilstationen die perfekte Grundlage für die Unterstützung des Ausbaus des Freifunk-Netzes. Von dort stellen wir unsere Internetzugänge zur Verfügung, an die spezielle Router der Freifunk-Community angeschlossen werden“, erklärt Manfred Schröder. „So liefern wir nicht nur Energie und Lösungen für elektrische Mobilität, sondern sorgen auch für elektronische Mobilität“, sagt Schröder über diesen sinnvollen nächsten Schritt im zukunftsgerichteten Versorgungsgedanken.

Das Freifunk-Prinzip ist einfach: Unterstützer stellen einen Teil ihres privaten WLAN-Internets der Öffentlichkeit zur Verfügung. Alles, was dazu benötigt wird, ist ein Router und eine spezielle Software. Schon ist das WLAN zugänglich. Privates und geteiltes Internet sind dabei komplett getrennt. Je mehr Freifunk-Router es gibt, desto dichter wird das Freifunk-Netz.

Auch Bürgermeister Alfred Sonders begrüßt die ersten Freifunk-Knotenpunkte: „Damit kommen wir bei der Modernisierung des Stadtzentrums einen guten Schritt voran. Ich hoffe, dass auch unsere Einzelhändler allmählich entdecken, dass sie für kleines Geld viel Gutes für ihre Kunden tun können.“

Die EWV ist bereits im Sommer 2016 in Stolberg in das Thema Freifunk eingestiegen - und das als erster Energieversorger in NRW. „Wir haben mit Freifunk bislang sehr gute Erfahrungen gemacht und sind stolz, ein Vorreiter auf diesem Gebiet zu sein“, so EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Der weitere Ausbau in Alsdorf erfolgt mithilfe der bestehenden großen Infrastruktur der EWV. Nach derzeitigem technischem Stand werden nach und nach die begehbaren Verteilstationen für Gas und Strom in der Alsdorfer Innenstadt geprüft. Vor allem die größeren, belebten Plätze stehen im Mittelpunkt. Falls alle Voraussetzungen stimmen, werden diese ebenfalls mit dem kostenlosen Internetzugang ausgerüstet.

Yvonne Rollesbroich
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