Die EWV sponsert zwei neue Dienst-Pedelecs für die Stadt Baesweiler

Über gleich zwei brandneue Dienst-Pedelecs darf sich nun die Stadt Baesweiler freuen: Durch ein Sponsoring der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH aus Stolberg sind die zusammen rund 4.000 Euro teuren Zweiräder der jüngste Zuwachs im Fuhrpark der Stadtverwaltung.

„Wir freuen uns sehr darüber“, meinte Bürgermeister Prof. Dr. Willi Linkens bei der Übergabe der beiden modernen Räder am Montagvormittag. „Wenn man bedenkt, dass solche Räder vor allem bei Dienstfahrten bis etwa zehn Kilometern Länge jedem anderen Verkehrsmittel davonfahren, macht es sehr viel Sinn, in diese Technik zu investieren“, führte auch Annika Waßmuth, Klimaschutzmanagerin der Stadt Baesweiler aus. Die Vorteile der Dienst-Pedelecs liegen auf der Hand: Sie sind flott – bei 50 Newtonmetern Drehmoment des 250 Watt starken E-Motors kein Wunder - wartungsarm dank im Rahmen integrierter Technik und mit ihren Scheibenbremsen bremsen sie zuverlässig und schnell. Und auch die lästige Suche nach einem Parkplatz fällt mit dem Rad meist nur kurz aus. Zudem können Wege genutzt werden, die Kraftfahrern verwehrt bleiben und man kann so direktere Wege zum Ziel anpeilen. Dank der neuen, regendichten Hinterradtaschen können auch mit den Dienst-Pedelecs Arbeitsmaterialien zu den Außenterminen im Stadtgebiet sicher transportiert werden.

Der Aktionsradius der beiden Räder vom Typ Cube Town Hybrid Sport 500 ist perfekt für städtische Einsätze geeignet. So haben verschiedene Untersuchungen gezeigt, dass kommunale Fahrzeuge selbst in ländlichen Regionen meist nur 50 bis 70 Kilometer pro Tag genutzt werden. „Bei uns liegt die tägliche Kilometerleistung im Außendienst  durchschnittlich etwas höher“, ergänzt die Technische Dezernentin der Stadt, Iris Tomczak-Pestel. Bei etwa der Hälfte aller Dienstfahrten werden jedoch nur bis zu 15 Kilometern zurückgelegt. Bei einer Akkureichweite zwischen 60 und 150 Kilometern – je nach Nutzung der elektrischen Unterstützung – sind die Neuzugänge für den Einsatz im städtischen Betrieb demnach wie gemacht. Und einen weiteren Vorteil haben die Pedelecs auch, wie Stefan Ludwig, Abteilungsleiter Verkauf bei der EWV und Geschäftsführer der EWV Baesweiler ergänzt: „Die Pedelecs laden dazu ein, selbst in die Pedale zu treten, und so in Bewegung zu bleiben, denn die elektrische Unterstützung durch den E-Antrieb regelt sich entsprechend der abgerufenen Leistung selbst. Und liegenbleiben kann man damit auch nicht: Wenn der Akku leer ist, kann man immer noch selbst in die Pedale treten.“
Eine spezielle Ladeinfrastruktur brauchen die Räder nicht: So lässt sich der Akku ganz bequem an jeder beliebigen Steckdose laden. „Für uns ist die Technik richtungsweisend: Denn wir haben hier in Baesweiler immer schon auf einen gesunden Verkehrsmix gesetzt. Da können Räder - gerade, wenn sie mit elektrischer Unterstützung arbeiten - ihren Teil zur Entlastung der Straßen vom stetig wachsenden Individualkraftverkehr beitragen“, schließt Bürgermeister Linkens. Die Stadt Baesweiler geht dabei gerne mit gutem Beispiel voran. „Und dass die EWV uns dabei aktiv unterstützt, ist natürlich eine ganz ausgezeichnete Sache“, findet der Verwaltungschef.

Die Partnerschaft bei der elektrifizierten Mobilität geht aber noch weiter: Neben den aktuell vier im Stadtgebiet von Baesweiler installierten EWV-Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten (Standorte: Arnold-Sommerfeld-Ring 211, Im Bongard, Peterstraße 33 und Im Sack 3) und zwei Ladesäulen von innogy werden städteregionsweit künftig noch mehr Ladepunkte mit Unterstützung durch die EWV entstehen. „Wir sind gerade dabei, die Arbeiten an mehr als 30 weiteren Ladesäulen in der gesamten Städteregion abzuschließen und hoffen, damit dem Ausbau des wichtigen Zukunftsthemas Elektromobilität noch ein wenig mehr Spannung zu geben“, erläutert Stefan Ludwig. Und da pro Säule immer zwei Fahrzeuge Strom nachtanken können, kommen so in Kürze insgesamt über 60 Ladepunkte in der Städteregion hinzu.

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