Die EWV baut in Stolberg das Freifunk-Netz aus

EWV baut das Freifunk-Netz in Stolberg aus.

Lästiges Einloggen in öffentliche WLAN-Netze ist ab sofort am Willy-Brandt-Platz in Stolberg Geschichte. Die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH hat dort ihren ersten Freifunk-Zugang freigeschaltet. Das bedeutet freies Internet für jeden. Man muss lediglich bei den WLAN-Einstellungen „Freifunk“ anklicken und schon kann man mit Smartphone oder Tablet kostenlos im Internet surfen.

Gemeinsam mit dem Staatssekretär für Europa und Medien, Dr. Marc Jan Eumann, und dem Bürgermeister der Stadt Stolberg, Dr. Tim Grüttemeier, hat EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder den Start des Freifunk-Ausbaus in Stolberg am Mittwochmorgen mit der Einweihung des ersten Netzpunktes eingeläutet.

Das Freifunk-Prinzip ist einfach: Unterstützer stellen einen Teil ihres privaten WLAN-Internets der Öffentlichkeit zur Verfügung. Alles, was dazu benötigt wird, ist ein Router und eine spezielle Software. Schon ist das WLAN zugänglich. Privates und geteiltes Internet sind dabei komplett getrennt. Je mehr Freifunk-Router es gibt, desto dichter wird das Freifunk-Netz. 

„Als regionaler Energieversorger haben wir mit unseren Strom- und Erdgas-Verteilstationen die perfekte Grundlage für die Unterstützung des Ausbaus des Freifunk-Netzes. Von dort stellen wir unsere Internetzugänge zur Verfügung, an die spezielle Router der Freifunk-Community angeschlossen werden“, erklärt Manfred Schröder. „So liefern wir nicht nur Energie und Lösungen für elektrische Mobilität, sondern sorgen auch für elektronische Mobilität“, sagt Schröder über diesen sinnvollen nächsten Schritt im zukunftsgerichteten Versorgungsgedanken. 

Als erster Energieversorger in NRW unterstützt die EWV das Projekt Freifunk. Für den Ausbau kooperiert die EWV mit der Freifunk-Community Aachen, die zum Verein Freifunk Rheinland e.V. gehört. Die Freifunk-Community kümmert sich schon seit dem Startschuss der Idee vor wenigen Jahren darum, dass der freie Internetzugang mehr und mehr zum Standard wird. Nach und nach werden die begehbaren Verteilstationen in der Stolberger Innenstadt geprüft und mit Freifunk-Routern ausgestattet. Vor allem die größeren, belebten Plätze stehen im Mittelpunkt. Und an der Stolberger Grenze soll das Projekt Freifunk für die EWV nicht enden, sagt Manfred Schröder: „Wir prüfen in weiteren Kommunen wie zum Beispiel Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler, ob und wie wir hier das Freifunknetz ausbauen können.“ 

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