Die Historie der EWV von 1912 bis heute
Die Amtsstube des Notars Eduard Vogel in der Stolberger von-Werner-Straße 31. Die Verträge unterzeichneten Bürgermeister Walther Dobbelmann und Carl Bernhard Westphal, Vorstandsmitglied der Thüringer Gasgesellschaft. So entstand eines der ersten gemischtwirtschaftlichen Unternehmen in Deutschland.
Die Anzahl der Stromverbraucher in Stolberg stieg um mehr als das Zwanzigfache. Waren es im Jahr 1913 noch 394 Kunden, so waren es 8.891 Stromkunden zu Beginn der 1930er Jahre. Da die Ferngasversorgung eingeführt wird, wird das Gaswerk im Jahr 1931 in Stolberg stillgelegt.
Eine Reihe von Landkreisen – darunter der Kreis Aachen –, die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG ASEAG und die RLK beteiligten sich an der Westgas Aachen GmbH. Diese beginnt ab 1951 mit der großräumigen Erschließung des Kreises Aachen für die Gasversorgung.
Likra, Westgas, WdKA, StWG und das Städtische Wasserwerk Eschweiler (StWE), 1888 gegründet, schließen einen Kooperationsvertrag. Damit rückt die Energie- und die Wasserversorgung in der Region näher zusammen. Die teils gemischtwirtschaftlichen, teils rein kommunalen Unternehmen bleiben rechtlich selbständig, treten aber als wirtschaftliche und technische Einheit auf.
Die an der EWV-Betriebsführungsgesellschaft beteiligten Energieversorger Likra, Westgas und die RLK fusionieren zur EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH. Die weiterhin selbstständigen Wasserwerke werden betriebsgeführt. Mit VWA, WVW und WAG kamen später weitere Betriebsführungen hinzu.
Die regionetz der EWV und die Infrawest der STAWAG schließen sich zusammen. Aus den 100-prozentigen Töchter der beiden Versorger entsteht der größte Netzbetreiber der Region: die Regionetz GmbH - www.regionetz.de.
Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 zerstört den Firmensitz der EWV am Willy-Brandt-Platz in Stolberg komplett. Trotz der massiven Folgen bleibt das Unternehmen handlungsfähig: Die Mitarbeitenden arbeiten im Homeoffice. Zugleich fällt die Entscheidung für den Wiederaufbau des Standorts.
Etwas mehr als drei Jahre nach der Flutkatastrophe vom Juli 2021 eröffnet die EWV ihr neues Service-Center in Stolberg und kehrt offiziell in ihr Verwaltungsgebäude am Willy-Brandt-Platz zurück. Der neu gestaltete Eingangsbereich, moderne Beratungsangebote und neue Servicebereiche machen die Zentrale zu einer sichtbaren, attraktiven und kundenorientierten Anlaufstelle vor Ort.














