Hier gibt es Antworten auf Ihre Fragen

Sie haben Fragen zur aktuellen Lage auf dem Energiemarkt? Hier finden Sie Antworten.

Informieren Sie sich zur aktuellen Preisentwicklung, der Versorgungssituation und zum Notfallplan Gas. Außerdem gibt es Tipps, was Sie konkret für Ihren Geldbeutel und die Umwelt tun können.

Sollten Sie eine Frage zur allgemeinen Lage haben, die hier noch nicht beantwortet ist: Dann schreiben Sie uns eine kurze Mail an presse@ewv.de. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Aktuelle Energielage - EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH

Hier haben wir viele Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Energieverbrauch – und damit Ihre Energiekosten – senken können.

Zu den Energiespartipps

 

Aktuelle Energielage - EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH

Preisentwicklung

Die Preise für Energie steigen. Hier erfahren Sie, warum das so ist und was das für Ihre Energiekosten bedeutet. Darüber hinaus erläutern wir, was es mit den neuen Gasumlagen auf sich hat und welche staatlichen Hilfen für Entlastung sorgen können.

Ja, im Rahmen der vertraglich vereinbarten Fristen dürfen sowohl Kunden als auch Energieversorger FIX-Verträge kündigen. Genau zu diesem Schritt sahen wir uns bei einem Großteil unserer FIX-Verträge unwiderruflich gezwungen. Für unsere Kunden, auf die dieser Umstand zutrifft, gilt mit Beendigung des FIX-Vertrages ein neues Produkt. Diesem Produkt können unsere Kunden natürlich widersprechen. Sie würden dann mit Beendigung des FIX-Vertrages in der Grund- bzw. Ersatzversorgung des jeweiligen Grundversorgers weiter versorgt werden.

Nein, im Rahmen vertraglich bestehender Preisgarantien darf ein Energieversorger die Preise nicht erhöhen. Allerdings dürfen sowohl Kunden als auch Energieversorger diese Verträge im Rahmen der vereinbarten Fristen kündigen. Genau zu diesem Schritt sahen wir uns bei einem Großteil unserer FIX-Verträge unwiderruflich gezwungen. Für unsere Kunden, auf die dieser Umstand zutrifft, gilt mit Beendigung des FIX-Vertrages ein neues Produkt. Diesem Produkt können unsere Kunden natürlich widersprechen. Sie würden dann mit Beendigung des FIX-Vertrages in der Grund- bzw. Ersatzversorgung des jeweiligen Grundversorgers weiter versorgt werden.

Seit Mitte letzten Jahres erholt sich die Wirtschaft von der Corona Pandemie. Das hat bereits im Herbst 2021 zu einer steigenden Nachfrage nach Energie geführt. Bereits zu diesem Zeitpunkt sind die Energiepreise nach oben geschnellt.

Der russische Angriffskrieg treibt die Energiepreise nun noch weiter in die Höhe. Vor allem die Sorge, dass das Gas knapp wird, lässt die Gaspreise massiv steigen. Damit wird auch das Heizen mit Gas so teuer wie noch nie.

Wir befinden uns dadurch in einer Situation, die auch für uns als EWV neu ist. Der Gesetzgeber tritt dieser Krise mit wichtigen Notmaßnahmen entgegen, um die Versorgung für alle zu sichern. Dazu zählt das Einführen von zwei neuen Umlagen zum 1. Oktober 2022: die Gasspeicher- und die Gasbeschaffungsumlage.

Beide dienen der Versorgungssicherheit. Sie werden ab 1. Oktober über die Gaspreise auf alle Gasverbraucherinnen und -verbraucher einheitlich verteilt. Dadurch steigen die Gaspreise weiter an. Zudem gibt es ab dem 1. Oktober noch weitere Anpassungen der staatlichen Belastungen für Gaslieferungen.

Die aktuellen Konditionen für die Ersatz-/Grundversorgung Gas finden Sie hier.
Die aktuellen Konditionen für die Ersatz-/Grundversorgung Strom finden Sie hier.

 

Die Preise in der Ersatzversorgung spiegeln die dramatisch gestiegenen Beschaffungspreise am Energiemarkt eins zu eins wider. 

In der Ersatzversorgung werden Sie vorübergehend aufgefangen, wenn Sie von Ihrem Energieanbieter gekündigt wurden oder selbst gekündigt haben. Mit der Ersatzversorgung stellen wir sicher, dass Sie automatisch und ohne Unterbrechung weiter mit Strom bzw. Gas beliefert werden. Bedingt durch die aktuelle Marktsituation erleben wir zurzeit einen höheren Kundenzulauf als in unserer Beschaffung eingeplant. Dies übersteigt die Strom- bzw. Gasmenge, die wir für unsere Kunden am Markt eingekauft haben. Daher sind wir gezwungen, kurzfristig Strom bzw. Gas nachzukaufen. Und das ist gerade nur zu extrem hohen Preisen möglich.

Heizen mit Gas war noch nie so teuer. Die hohen Preise stellen für unsere Kunden eine deutliche Belastung dar. Diese Belastung möchten wir nicht durch weitere Preisanpassungen verstärken müssen. Dies wäre allerdings ohne die Ersatzversorgung notwendig. Denn dann müssten wir die hohen Preise für die zusätzlich beschafften Mengen an all unsere Kunden weitergeben.

Die steigenden Energiepreise zwingen alle Anbieter, ihre Tarife deutlich zu erhöhen. Auch bei der EWV werden die Gaspreise zum 1. November in der Grundversorgung steigen.

Zudem gelten ab dem 1. Oktober angepasste und neue Umlagen und Entgelte, die der Gesetzgeber festlegt hat. Die Höhe der staatlichen Belastungen kennen wir seit dem 18. August. Mit diesen Infos berechnen wir gerade den neuen Preis der Grundversorgung. Sobald der feststeht, veröffentlichen wir ihn. Wir wissen, wie wichtig diese Information für Sie ist. Darum setzen wir alles daran, Ihnen den Preis so schnell wie möglich nennen zu können.

Wir informieren Sie über Preisanpassungen immer in einem persönlichen Schreiben. Wenn Sie in der Grundversorgung sind, ändert sich Ihr Preis zum 1. November. Dann informieren wir Sie sechs Wochen vorher.

Auch wenn Sie einen FIX-Vertrag bei der EWV haben, bekommen Sie vier Wochen vor Vertragsende ein schriftliches Anschlussangebot.

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges setzt die Bundesregierung alles daran, die Versorgungssicherheit in Deutschland aufrecht zu erhalten. Dazu hat sie neue Umlagen auf den Weg gebracht: die Gasspeicherumlage und die Gasbeschaffungsumlage.

Beide Umlagen treten zum 1. Oktober 2022 in Kraft. Durch sie sollen alle Gasverbraucherinnen und -verbraucher einheitlich an den Mehrkosten beteiligt werden. Diese entstehen, weil zusätzliches Gas kurzfristig und teuer eingekauft werden muss, um einerseits die Gasspeicher vor dem Winter zu befüllen und andererseits die Gaslieferungen aufrecht zu halten.

Eine Herausforderung hierbei ist, dass die Umlagen regelmäßig angepasst werden. Im Fall der Gasbeschaffungsumlage ist das alle drei Monate. Dabei ist uns wichtig, dass wir nicht nur steigende Kosten weitergeben – sondern auch sinkende Preise und Umlagen.

Hinzu kommen weitere, kleinere Umlagen und Entgelte, die der Gesetzgeber zum 1. Oktober veröffentlicht hat. Insgesamt ergeben die neuen bzw. gestiegenen Umlagen und Entgelte eine Mehrbelastung von mehr als drei Cent pro Kilowattstunde netto.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas bedeutet das rund 695 Euro netto mehr pro Jahr. Singlehaushalte mit einem Gasverbrauch von 4.000 kWh kommen auf Mehrkosten von 139 Euro netto.

Positiv könnte sich hier jedoch die aktuelle Diskussion um eine Absenkung der Mehrwertsteuer auswirken.

Für viele Menschen stellt die aktuelle Ausnahmesituation eine enorme Belastung dar. Diese Thematik ist auch der Bundesregierung bekannt. Daher hat sie bereits erste Entlastungen auf den Weg gebracht.
Dazu gehören beispielweise:

  • der Wegfall der EEG-Umlage zum 1. Juli 2022. Die Ersparnis durch die Absenkung der EEG-Umlage berücksichtigen wir übrigens ganz automatisch in Ihrer nächsten Stromrechnung.
  • ein einmaliger Heizkostenzuschuss für Beziehende von Wohngeld sowie
  • eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro für alle einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen.

Eine Übersicht über alle derzeitigen Entlastungen finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

Und es soll weitere Entlastungen geben. Mit Blick auf die Gaspreise wird aktuell diskutiert, ob die Mehrwertsteuer abgesenkt werden kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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Was kann ich tun?

Energie sparen senkt den Energieverbrauch und hilft Kosten zu sparen. Zudem trägt jede nicht verbrauchte Kilowattstunde dazu bei, die Gasspeicher für den Winter zu füllen. Hier finden Sie Tipps zum Energiesparen. Und wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren monatlichen Abschlag einfach und schnell anpassen.

Mit Ihrem Abschlag zahlen Sie einen monatlichen Durchschnittspreis für Ihren Energieverbrauch. Das heißt, Ihr kompletter Jahresverbrauch wird durch zwölf Monate geteilt. Da die Gaspreise in der Grundversorgung zum 1. November steigen, erhöhen sich auch Ihre jährlichen Kosten.

Daher empfehlen wir Ihnen: Passen Sie bitte Ihren Abschlag – so weit es Ihnen möglich ist – mit jeder Preisänderung an. So können Sie angesichts steigender Energiepreise Nachzahlungen abmildern oder gänzlich verhindern.

Im Zuge der Jahresabrechnung prüfen wir zudem Ihren Abschlag. Neben Ihrem Verbrauch berücksichtigen wir dabei auch die jeweilige Preisentwicklung. Diese Prüfung erfolgt automatisch einmal pro Jahr.

Bitte prüfen Sie daher auch unterjährig, ob Ihre monatlichen Abschlagszahlungen die tatsächlichen Energiekosten decken. Dies gilt insbesondere für die aktuelle Krisenlage, in denen die Energiekosten deutlich steigen.

Sie können Ihren Abschlag jederzeit anpassen. Am schnellsten geht es in unserem EWV-Kundenportal. Um auf das Kundenportal zuzugreifen, benötigen Sie Ihre Kundennummer. Diese finden Sie zum Beispiel auf Ihrer letzten Jahresabrechnung.

Falls Sie bereits ein Passwort im Kundenportal hinterlegt haben, benötigen Sie dieses zurAnmeldung.

Eine wirksame Möglichkeit Kosten zu senken, ist es Energie einzusparen. Denn: Wer weniger verbraucht, zahlt weniger. Was Sie ganz konkret tun können, erfahren Sie in unserer EWV-Energiesparbroschüre. Hier haben wir viele Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Energieverbrauch – und damit Ihre Energiekosten – senken können.

Gerne beraten wir Sie dazu persönlich. Wir sind zum Beispiel regelmäßig in den Rathäusern der Region unterwegs, um Sie zu beraten.

Ein wichtiger Tipp ist hier: Nicht zu lange abwarten. Wenn Sie Sorgen rund um Ihre Energiepreise oder sogar Zahlungsschwierigkeiten haben, melden Sie sich bitte bei uns. Der richtige Abschlag oder Hinweise zum Energiesparen können schon viel bewirken.

Was wir gerade erleben, ist eine noch nie dagewesene Krisenlage. Noch nie war Heizen so teuer. Wir wissen: Das stellt Sie – ebenso wie uns – vor große Herausforderungen. Daran arbeiten wir aktuell jeden Tag, mit all unserer Kraft. Denn eine Entspannung am Markt sehen wir leider auf absehbare Zeit nicht. Aber gemeinsam wollen wir mit Ihnen einen Weg durch diese Krise schaffen.

Sollte dies einmal der Fall sein, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Im gemeinsamen Gespräch finden wir eine Lösung, um Zahlungsrückstände zu vermeiden. Denn auch in schwierigen Zeiten stehen wir an Ihrer Seite.

Für Haushaltskunden gilt: Wenn Sie im Grundversorgungsgebiet der EWV wohnen, übernehmen wir automatisch die Ersatzversorgung mit Strom oder Gas. Die Ersatzversorgung ist zeitlich auf drei Monate befristet. Während dieser Zeit können Sie innerhalb eines Tages kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Nach drei Monaten in der Ersatzversorgung übernehmen wir Sie automatisch in unsere Grundversorgung.

Sie müssen nichts tun. Strom bzw. Gas steht Ihnen während der gesamten Zeit zur Verfügung. Zusätzlich senden wir Ihnen ein Schreiben zu. Darin finden Sie alle Information für Ihre Unterlagen.

Die Ersatzversorgung ist auf drei Monate befristet. Für diesen Zeitraum zahlen Sie einen deutlich höheren Arbeitspreis als später in der Grundversorgung. Bitte planen Sie dies entsprechend ein, wenn Sie z.B. Ihre Abschläge festlegen. Gerne können Sie uns Ihre Zählerstände jeweils zu Beginn und zum Ende der Ersatzversorgung mitteilen. Nutzen Sie hierfür bitte unser Online-Kundenportal unter www.ewv.de/kundenportal

Für Haushaltskunden gilt: Wenn Sie im Grundversorgungsgebiet der EWV wohnen, übernehmen wir automatisch die Ersatzversorgung mit Strom oder Gas. Die Ersatzversorgung ist zeitlich auf drei Monate befristet. Während dieser Zeit können Sie innerhalb eines Tages kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Nach drei Monaten in der Ersatzversorgung übernehmen wir Sie automatisch in unsere Grundversorgung.

Sie müssen nichts tun. Strom bzw. Gas steht Ihnen während der gesamten Zeit zur Verfügung. Zusätzlich senden wir Ihnen ein Schreiben zu. Darin finden Sie alle Information für Ihre Unterlagen.

Die Ersatzversorgung ist auf drei Monate befristet. Für diesen Zeitraum zahlen Sie einen deutlich höheren Arbeitspreis als später in der Grundversorgung. Bitte planen Sie dies entsprechend ein, wenn Sie z.B. Ihre Abschläge festlegen. Gerne können Sie uns Ihre Zählerstände jeweils zu Beginn und zum Ende der Ersatzversorgung mitteilen. Nutzen Sie hierfür bitte unser Online-Kundenportal unter www.ewv.de/kundenportal

Leider haben wir im Moment keine weiteren Gas- oder Strom-Produkte im Angebot. Wir arbeiten aber hart daran, dass bald wieder zu ändern.

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Gasversorgung

Aktuell ist die Gasversorgung stabil und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Die Gasspeicher sind gut gefüllt. Zudem haben Industrie und Haushalte gut gespart und den Gasverbrauch im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Sollte es dennoch zu einem Engpass kommen, sind Haushalte aktuell besonders geschützt.

Aktuell ist die Gasversorgung stabil. Zudem gibt es eine Reihe positiver Entwicklungen:

  • Die Speicher werden kontinunierlich gefüllt – und dies trotz deutlich reduzierter Lieferungen aus Russland. Aktuell sind die Speicher bereits zu über 88 Prozent gefüllt (Stand: 13.09.2022).
  • Zunehmend kommt Gas auch über den belgischen Grenzpunkt nach Deutschland.
  • Mit Erfolg hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die Bevölkerung zum Energiesparen aufgerufen. Der Gasverbrauch in Deutschland liegt mehr als zehn Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

Ja. Denn so können wir alle dazu beitragen, Engpässe in der Gasversorgung zu vermeiden. Rund 15 Prozent Einsparung sind hierfür notwendig. Möglich wäre dies zum Beispiel, indem jeder nur noch alle zwei Tage duscht und die Raumtemperatur auf 19 Grad abgesenkt wird. Mit diesen Maßnahmen können Sie zudem steigenden Energiekosten entgegen wirken.

Diese und weitere Tipps zum Energiesparen finden Sie auch in unserer EWV-Energiesparbroschüre.

 

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges bleibt die Lage weiter angespannt. Denn letztlich kann niemand ausschließen, dass sich die Situation verschlechtert. Zurzeit ist die Gasversorgung jedoch stabil.

Dies liegt auch daran, dass Deutschland mittlerweile weniger von russischen Gaslieferungen abhängig ist. Zu Beginn des Ukraine-Krieges lag die Abhängigkeit bei über 50 Prozent. Im Gegensatz dazu lag sie Ende Juni nur noch bei 26 Prozent. Stattdessen kommt heute ein Großteil der Lieferungen aus Norwegen und den Niederlanden.

Zudem hat die Bundesregierung verschiedene Notmaßnahmen ergriffen. Diese sollen die Versorgung im Herbst und Winter aufrecht erhalten.

Dazu gehört unter anderem die gesetzliche Vorgabe, die Gasspeicher vorrangig aufzufüllen: bis zum 1. November zu 95 Prozent. Aktuell sind die Speicher zu 88 Prozent gefüllt (Stand: 13.09.2022).

Die Gasspeicher-Infrastruktur ist in Deutschland gut ausgebaut. Laut BDEW verfügt die deutsche Gaswirtschaft über das größte Speichervolumen in der Europäischen Union.

Im Notfallplan Gas der Bundesregierung ist klar geregelt, wer bei einem akuten Mangel weiter versorgt wird.

Haushaltskunden müssen sich zum jetzigen Zeitpunkt keine Sorgen um ihre Gasversorgung machen. Sie sind sie durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt. Diese gilt für sensible Einrichtungen (z.B. Altenheime, Krankenhäuser) aber auch für bestimmte Bereiche der kritischen Infrastruktur (z.B. Gaswerke zur Wärmeversorgung).

 

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Notfallplan Gas

Der dreistufige Notfallplan Gas regelt die Versorgungslage in Notlagen. Aktuell gilt die zweite Warnstufe: die Alarmstufe. Sie wurde am 23. Juni 2022 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) ausgerufen. Hier erfahren Sie, wie sich die drei Warnstufen im Notfallplan Gas unterscheiden.

Der Notfallplan Gas regelt die Gasversorgung in Deutschland in einer Krisensituation.
Im Notfallplan Gas sind drei Eskalationsstufen festgelegt. Sie werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) ausgerufen:

1. Frühwarnstufe, 2. Alarmstufe, 3. Notfallstufe

 

Infografik des BDEW zu den Krisenstufen gemäß Notfallplan Gas

In der Frühwarnstufe liegen konkrete und ernste Hinweise vor, dass sich die Gasversorgung erheblich verschlechtert. Das BMWK hat die Frühwarnstufe am 30. März 2022 ausgerufen.

Grundsätzlich gilt: Die Frühwarnstufe ist eine vorsorgliche Maßnahme. Sie bedeutet nicht, dass es einen akuten Versorgungsengpass gibt. Sie dient den Netzbetreibern und der Industrie dazu, gemeinsam konkrete Vorsorgemaßnahmen zu treffen.

Das BMWK hat die Alarmstufe am 23. Juni 2022 ausgerufen. Damit hat die Bundesregierung auf die stark gesunkenen russischen Gaslieferungen seit Mitte Juni 2022 reagiert. Der Gazprom-Konzern hatte die Lieferungen durch die wichtige Versorgungsleitung Nord Stream 1 stark reduziert.

Auch die Alarmstufe dient der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit ist weiterhin gegeben. Für Sie ändert sich dadurch nichts.

Die Notfallstufe wurde noch nie ausgerufen.

In der Notfallstufe würde der Staat eingreifen, um die Gasversorgung sicherzustellen. Dies wäre dann der Fall, wenn die Gasversorgung nicht mehr ausreicht, um die Nachfrage zu decken – trotz aller zuvor umgesetzten Maßnahmen.

Die Bundesnetzagentur wird dann zum sogenannten Bundeslastverteiler. Sie würde dann die Gasverteilung mit dem jeweiligen Netzbetreiber vor Ort abstimmen.