Sparsam ist nicht sparsam genug

Wer Strom sparen will, achtet beim Kauf eines Haushaltsgeräts auf die Energieeffizienzklasse. Da ein Großteil der Geräte bereits der Kategorie A angehört, soll eine neue Kategorie größere Klarheit schaffen. Top-Sparer erkennt man jetzt an der Klasse A+++.

 Wichtiger als Preis oder Marke ist den meisten Verbrauchern der Energiebedarf eines Elektrogeräts. Das stellte Stiftung Warentest kürzlich in einer Umfrage fest. Um die Orientierung beim Kauf zu erleichtern, hat die Europäische Union 2011 ein neues Energielabel eingeführt. Zu den Energieeffizienzklassen G bis A, A+ und A++ gibt es nun eine Steigerung: Top-Sparer bei Kühl- und Gefriergeräten, Wasch- und Spülmaschinen bekommen die Energieklasse A+++. 

Kühlgeräte mit einem A+ spielen nur noch in der dritten Liga. A-Geräte dürfen ab Juli 2012 gar nicht mehr verkauft werden. Aus gutem Grund: Ein Kühlschrank mit der Klasse A++ braucht halb so viel Strom wie ein A-Gerät, bei A+++ ist es nur noch knapp ein Drittel. Auch Fernseher fallen neuerdings unter die Kennzeichnungspflicht: Ein A+ markiert zurzeit die sparsamsten Geräte, bis 2020 erweitert sich die Skala schrittweise bis zur Stufe A+++. Die Energieeffizienzklassen werden auch künftig in der gewohnten Farbskala von Grün über Gelb bis Rot dargestellt. Außerdem wurde das Energielabel um einige nützliche Symbole ergänzt: So gibt bei Kühlgeräten eine Milchtüte das Kühlvolumen an, eine Schneeflocke zeigt das Gefriervolumen. Bei Fernsehern werden Energieverbrauch und Leistungsaufnahme angegeben. Auf dem Label für Waschmaschinen ist sogar der Lärmpegel ablesbar. Das EU-Label klebt deutlich sichtbar außen am Gerät. Auch in Werbeprospekten oder im Online-Handel müssen Infos zur Energieeffizienzklasse enthalten sein.

Gute Aussichten: Die neue Stufe A+++ ist ein weiterer Ansporn für die Hersteller, die Energieeffizienz der Geräte weiter zu steigern. Denn das Label belohnt die Energiesparer unter den Herstellern. Und die Kunden!


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