Die EWV ist Teilnehmer beim Inklusionspreis für die Wirtschaft

Der Preis prämiert vorbildliche Praxisbeispiele bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

Für die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH aus Stolberg ist die Anstellung von Menschen mit Behinderung eine Selbstverständlichkeit. Um ihr Engagement mit anderen Unternehmen zu vergleichen, ist die EWV jetzt Teilnehmer beim Inklusionspreis für die Wirtschaft. Der Preis legt den Fokus auf gute Erfahrungen mit gelebter Inklusion in Unternehmen und prämiert vorbildliche Praxisbeispiele in der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sowie in der Weiterbeschäftigung leistungsgewandelter Mitarbeiter. Die Preisverleihung findet am 27. April 2020 in Berlin statt.
Klaudia Ruhnau-Schroeder freut sich als Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung bei der EWV über die Nachricht, dass die Bewerbung ihres Arbeitgebers angenommen wurde. „Unser Ziel ist es, alle Menschen einzubinden“, sagt sie über ihre Aufgaben. Und da ein Unternehmen immer auch ein Abbild der Gesellschaft im Kleinformat ist, finden Menschen mit einer Behinderung selbstverständlich einen festen Platz unter den Kollegen der EWV. „Dazu engagiert sich die EWV sehr für Hilfsangebote im Arbeitsalltag und legt großen Wert auf Barrierefreiheit“, weiß Klaudia Ruhnau-Schroeder.

Auch für Berufseinsteiger mit einer Behinderung gibt es Perspektiven bei der EWV

Das gilt nicht nur für die Arbeitnehmer, die schon länger im Berufsleben stehen. Auch Berufseinsteigern mit einer Behinderung eröffnet die EWV Perspektiven. So sind unter den Auszubildenden der EWV junge Menschen mit einer Behinderung, die alle Abteilungen durchlaufen und so ihren Berufsabschluss erlangen. „Es ist ein schönes Signal für uns und unsere Mitarbeiter, dass wir zu den Teilnehmern des Inklusionspreises gehören dürfen“, sagt EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder.
Der Inklusionspreis der Wirtschaft wird 2020 zum achten Mal verliehen. Bis zum 31. Oktober konnten sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen bewerben oder vorgeschlagen werden. Schirmherr ist Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales. „Der Preis zeigt jedes Jahr neu, wie Menschen mit Behinderungen zum Unternehmenserfolg beitragen. Die Wirtschaft kann es sich nicht leisten, darauf zu verzichten“, betont er.

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