Warum drehen sich die Windräder, und warum ist das gut für die Zukunft?

In Fronhoven bauen die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH aus Stolberg mit der innogy und der Rurenergie einen Teil der Energieversorgung der Zukunft. Dass Windenergie von der „innogy indeland Windpark Eschweiler GmbH & Co. KG“ einen wichtigen Teil dazu beitragen wird, davon ist nicht nur Franz-Josef Türck von der EWV überzeugt. Nun nutzen Kinder der AWO-KiTa „Schatzkiste“ im Zentrum von Eschweiler die Gelegenheit zum Besuch des neuen Windparks. Denn wenn die sieben Kinder selbst erwachsen sind, werden die Windräder schon viel Strom geliefert haben.

Bei dem Termin im Windpark durften die Kinder selbst die riesigen Windanlagen erleben. „Wie schnell dreht sich so ein Windrad? “, fragte einer der jungen Gäste. „Und warum haben die so rote Streifen auf den Flügeln?“, war eine andere Frage. Als Fachmann kannte Franz-Josef Türck natürlich auf alles eine Antwort. So drehen sich die rund 60 Meter langen Rotorblätter je nach Windgeschwindigkeit mit bis zu 300 Stundenkilometern. Und die roten Streifen sorgen dafür, dass beispielsweise Hubschrauber die Windräder nicht übersehen.

Anschaulich und kurzweilig war der bei passendem windigem Wetter angesetzte Ausflug für den Nachwuchs allemal. Denn so erfuhren die Kinder beispielsweise auch, dass der Strom mit Hilfe von Erdkabeln weitergeleitet wird und bei entsprechender Wetterlage einen Großteil der Stromversorgung der Stadt Eschweiler sicherstellt. Mit ausgebreiteten Armen machte Franz-Josef Türck den KiTa-Kindern zudem klar, wie das so mit der Windkraft funktioniert und warum sich die Rotorblätter immer im perfekten Winkel zum einfallenden Luftstrom bewegen.

Der von den beteiligten Unternehmen als 62 Millionen Euro teures Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel und die Energiewende in Sichtweite des aktiven Braunkohletagebaus angelegte Windpark, hat in der aktuellen Ausbaustufe mit insgesamt 13 Anlagen eine Gesamtleistung von 41,6 Megawatt. „Damit können wir dann rein rechnerisch den Strombedarf von etwa 26.000 Haushalten decken“, schloss der Experte für erneuerbare Energien.

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