Vier innovative Alternativen zur Öl-Heizung

Rüsten Sie Ihre alte Heizung in ein modernes Heizsystem um

„Die Umrüstung der Heizung ist oft einfacher und günstiger als man denkt“, sagt EWV-Energieberater Heinz Theis. „Hier ist intensive Beratung sehr wichtig, da es viele verschiedene Heizsysteme gibt und man abwägen muss, welches am besten zu einem passt“, erklärt Heinz Theis.

Erdgasbrennwertheizung

Wegen ihrer Wirtschaftlichkeit hat sich die Erdgasbrennwertheizung zur Nummer 1 der Brennwerttechnik gemacht. „Ein Erdgasbrennwertkessel schafft heute rein rechnerisch einen Nutzungsgrad von bis zu 111 Prozent. Die Technik ist ausgereift, man braucht nicht viel Platz und schont auch noch die Umwelt“, erklärt Heinz Theis. Übrigens ist die Erdgasbrennwertheizung ausgezeichnet mit Solarwärme kombinierbar: z.B. Erdgasbrennwert für das Beheizen des Wohnraumes und eine solarthermische Anlage für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung.

Mikro-KWK

Wer nicht nur Heizen, sondern auch noch seinen eigenen Strom produzieren will, für den ist eine Mikro-KWK-Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) arbeitet, eine gute Lösung. „Kraft steht für Strom und Wärme für Heizung. Durch diese Doppelnutzung senkt man den Verbrauch von Primärenergie und verbessert die CO2-Bilanz“, so der EWV-Energieberater. Hinzu kommt, dass die erzeugte Energie nicht auf langen Transportwegen verloren geht und es für den erzeugten Strom staatliche Vergütungen gibt.

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe nutzt das natürlich vorhandene Wärmepotenzial der Umwelt: Wärme, die in der Erde, im Grundwasser oder in der Umgebungsluft gespeichert ist. Heinz Theis kennt die Vorteile dieser Art von Heizung: „Man wird fast komplett unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Erdgas. Die Technik ist sicher und langlebig. Außerdem brauchen Wärmepumpensysteme keinen Schornstein und keine Brennstoffbevorratung.“ Hohe Investitionskosten und ein mögliches Nachheizen an besonders kalten Wintertagen sind die Nachteile der Wärmepumpe.

Infrarotheizungen

Ein neues Heizsystem sind Infrarotheizungen, die sich einfach an die Wände anbringen lassen. Sie sind in verschiedenen Bauformen erhältlich. Gängig sind Oberflächen aus Blech mit integrierten Heizwendeln oder stromdurchflossene Carbonfolien. Aber auch Heizungsoberflächen aus Glas, Wandbilder oder Spiegel sind mittlerweile erhältlich. „Das Problem bei diesem System ist, dass es kaum unabhängige Tests gibt. Allerdings sind Infrarotheizungen platzsparend, kostengünstig und sorgen für ein gutes Raumklima, da sie die Wände trocknen und keinen Staub aufwirbeln“, erklärt Heinz Theis. Umweltfreundlich ist dieses Heizsystem, wenn mit es regenerativ erzeugtem Strom betrieben wird.

 

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