Stadt Baesweiler testet EWV-E-Auto und Pedelecs

Das EWV-E-Auto und Pedelecs in Baesweiler

„Die Freude bei den Kollegen war riesengroß, als wir die Nachricht erhielten, dass wir das Elektroauto von der EWV noch etwas länger haben dürfen“, sagt Caprice Mathar, Klimaschutzmanagerin der Stadt Baesweiler. Aber nicht nur der von der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH für die alltäglichen Dienste kostenlos bereitgestellte Mitsubishi iMiev, sondern auch zwei EWV-eigene Pedelecs sind nun seit Mitte Juni im Dienste der Stadtverwaltung im Einsatz. 

Und das mit durchschlagendem Erfolg, wenn auch in unterschiedlicher Ausrichtung. „Die Pedelecs sind bei Strecken bis zu fünf Kilometern mindestens eine gleichwertige Alternative zum Auto“, weiß Caprice Mathar. Denn sowohl das Durchschnittstempo als auch die wegfallende Parkplatzsuche machen diese Art der elektrisch unterstützten Fortbewegung innerhalb kleinerer Aktionsradien nahezu unschlagbar. „Das E-Auto ist dann ab zehn Kilometern im Vorteil, und hier haben unsere Kollegen beste Erfahrungen auch bei längeren Strecken gemacht“, unterstreicht Caprice Mathar. 

EWV-Vertreter Josef Schulteis freut sich natürlich, dass der Praxistest in der Kommune Baesweiler so hervorragend angekommen ist. „Wir wollen Elektromobilität in den Kommunen erfahrbar machen“, betont er. Auch Baesweilers Bürgermeister Prof. Dr. Willi Linkens ist überzeugt davon, dass elektrische Mobilität, wie sie von der EWV beispielsweise auch durch eine Ladesäule auf dem Parkplatz am Rathaus unterstützt wird, zukunftsweisend ist. „Nach den guten Erfahrungen, die gesammelt wurden, könnte das eine interessante Alternative für unseren Außendienst sein“, so Linkens. 

Diese Erfahrung haben auch schon andere Kommunen gesammelt, denn bei Botengängen oder auch für die Strecke von der Dienststelle zum Ortstermin und zurück sind elektrische Antriebe wie im Mitsubishi der EWV auch in der Ökobilanz praktisch unschlagbar. „An unseren Ladesäulen nutzen wir regio-Strom Natur, der nur aus erneuerbaren Energien stammt“, weiß Josef Schulteis. So schließt sich der Kreis aus emissionsfrei erzeugter Energie für ein emissionsfreies Fahren. „Und Spaß macht es obendrein“, meint Caprice Mathar, die den Elektrowagen schon fest ins Herz geschlossen hat. „Es ist fast geräuschlos und durch das hohe Drehmoment der E-Motoren vom Start weg schnell“, weiß sie. Und die rund 100 Kilometer realistische Reichweite des Wagens und auch die elektrische Unterstützung beim Radeln sind völlig ausreichend, um die täglichen Dienste zu erledigen. 

So setzt die EWV als regionaler Energieversorger auf die sinnvolle Zusammenarbeit mit den Kommunen, um vor Ort elektrische Mobilität zu fördern. „Schließlich sollten wir als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen“, findet auch Bürgermeister Linkens. Die Begeisterung über das elektrische Fahren herrscht übrigens nicht nur unter den Mitarbeitern im Rathaus vor. „Wenn ich morgens mit dem Wagen vorfahre, und dann den simplen Ladevorgang starte, dauert es meistens nicht lange, bis ich von einem interessierten Bürger darauf angesprochen werde“, erzählt Caprice Mathar. Damit kann der Gedanke der von der EWV initiierten elektrischen Mobilität zum viral verbreiteten Denken beitragen, dass die Zukunft der Mobilität aus nachhaltig produzierter Energie elektrisch gespeist wird.

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