Richtiges Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit

Falsches Lüften in der Heizperiode treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe. Doch wie lüfte und heize ich richtig? Der Energieberater der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Heinz Theis, erklärt, wie es richtig geht.

So sorgen Sie für ein angenehmes Klima und sparen Heizkosten - EWV-Energieberater informiert 

Falsches Lüften in der Heizperiode treibt die Heizkosten unnötig in die Höhe. Doch wie lüfte und heize ich richtig? Der Energieberater der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Heinz Theis, erklärt, wie es richtig geht.

Heizen gehört zu den größten Energiefressern im Haushalt – bis zu 75 Prozent Ihres Gesamtverbrauchs werden hierfür benötigt. Dabei reichen schon einfache Mittel, um den Energieverbrauch beim Heizen deutlich zu reduzieren. „Heizen hat immer auch mit dem richtigen Lüften zu tun“, erläutert Heinz Theis. Rund zwölf Liter Wasser werden bei einem 4-Personen-Haushalt pro Tag in die Luft abgegeben. Die müssen durch richtiges Lüften wieder aus der Wohnung, sonst lagert sich das Wasser als Tauwasser an den kältesten Stellen des Raumes ab. Vor allem im Winter ist das ein idealer Nährboden für Schimmel. 

Am effektivsten erfolgt der Luftaustausch durch regelmäßiges Stoßlüften. Dabei werden die Fenster weit geöffnet. Die Lüftungsdauer liegt bei zehn bis 15 Minuten. Beim Lüften von feuchten Räumen wie Küche oder Badezimmer, die anfällig für Schimmelbildung sind, sollte direkt nach dem Kochen bzw. Duschen stoßgelüftet werden. „Während des Lüftens sollte die Heizung am Thermostatventil heruntergedreht werden. Dauerhaft gekippte Fenster sorgen kaum für Luftaustausch. Sie kühlen nur die Wände aus. Richtiges Stoßlüften spart dagegen viel Energie und unterstützt Ihre Gesundheit“, erklärt der EWV-Energieberater Heinz Theis und rät: „Heizen Sie die Wohnung nicht zu sehr auf.“ Pro Grad weniger können etwa sechs Prozent an Heizenergie gespart werden. 

Sie heizen richtig, wenn die Raumtemperatur im Wohnbereich bei 20 Grad, in Küche und Schlafzimmer bei 17 Grad liegt. „Fenster haben nicht die Isolationswirkung wie eine Wand. Deshalb ist es sinnvoll, Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit herunterzulassen. Die Wärmeverluste durch Fenster können so um etwa 50 Prozent reduziert werden“, so Energieberater Heinz Theis. Durch diese einfachen Tipps lassen sich die Energiekosten im Winter deutlich senken. 

Für Fragen oder Informationsgespräche steht EWV-Energieberater Heinz Theis immer gerne zur Verfügung: 02402 101-1555.

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