EWV gründet ihre erste Genossenschaft

Kurze 14 Minuten dauerte es, dann war die Gründung der ersten Genossenschaft unter dem Dach der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH abgeschlossen. Der Name – ganz einfach: EWV-Bürgerenergie eG. Die eingetragene Genossenschaft wird künftig Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien umsetzen. „Dabei handelt es sich vor allem um regionale Wind- und Solar-Projekte. An denen können sich die Menschen in unserer Region beteiligen und sowohl etwas für unsere Umwelt tun, als auch von der Rendite der Projekte profitieren“, erklärt EWV-Ingenieur Franz-Josef Türck, der die Genossenschaft ins Leben gerufen hat.

Die kurze Dauer der Gründungsversammlung darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, wie viel Arbeit von allen Beteiligten in das Projekt investiert wurde. „Wir arbeiten seit drei Jahren daran“, so Franz-Josef Türck, der gemeinsam mit seinem Kollegen Andre Kötting zum Vorstand gewählt wurde. Grundsätzlich ist die EWV als treibende Kraft mit im Boot, „da sich gezeigt hat, dass einige Projekte mit Beteiligung der Bürger besser funktionieren können und die Akzeptanz für zum Beispiel damit verbundene Baumaßnahmen steigern“, sagt Türck. Die Beteiligung der Menschen in unserer Region wird für noch mehr Bürgernähe sorgen. 

Das freute natürlich auch den frisch gewählten Aufsichtsrat der Genossenschaft mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram, seinem Stellvertreter im Aufsichtsrat und EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder sowie Sven Rehfisch, Vorstand der Raiffeisen-Bank Eschweiler. Die Genossenschaft wurde mit Hilfe des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) auf den Weg gebracht und von deren Berater, Rechtsanwalt Christoph Gottwald, begleitet. Nicht nur die hervorragende Vorbereitung ließ EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder am Ende richtig strahlen. „Für mich war es eine Premiere: seine erste Genossenschaftsgründung erlebt man nicht alle Tage“, sagte er. 

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