Die EWV-Quartierwärme

Zentrale, umweltfreundlich Wärmeversorgung in Neubaugebieten

Mit der EWV-Quartierwärme bietet die EWV Energie- und Wasser-Versorgung die Wärmeversorgung der Zukunft. Beispielsweise über eine zentrale Pellet-Heizung werden hierbei ganze Neubaugebiete mit umweltfreundlicher Wärme versorgt. Die Hausbesitzer haben damit nicht nur einen im Wortsinn räumlichen Vorteil in ihrem zukünftigen Heim. „Sie brauchen dann keinen eigenen Heizungsraum mehr, keine Wärmepumpe oder einen Tank- und Lagerraum“, erklärt Josef Schulteis von der EWV die clevere technische Lösung.

Noch interessanter wird die EWV-Quartierwärme beim Blick auf die Energiebilanz. Georg Kreutz kümmert sich zusammen mit Josef Schulteis um das Projekt: „Werden in unserer Heizzentrale beispielsweise Pellets eingesetzt, kann der Bauherr eine Primärenergiezahl von 0,0 eintragen“, so Kreutz. Und genau diese Bilanz ist Grundlage für die KfW-Förderung, die Vielen günstiges Bauen ermöglicht. „So lassen sich Mindestanforderungen für die Förderung leichter erfüllen, ohne dass man sich selbst darum kümmern muss“, unterstreicht Kreutz.

Zusätzlicher Vorteil der zentralen Energieerzeugung im Herzen eines Baugebietes sind minimierte Wirkungsgradverluste. „Wird Wärme zentral erzeugt, hat man diese Problematik nur an einem Punkt, nicht individuell in jedem Haus, was insgesamt günstiger ist“, so Josef Schulteis. Das spart im Umkehrschluss auch Kohlendioxid ein: „Das können durchaus ein paar Tonnen CO2 pro Jahr sein“, sagt Josef Schulteis.
Das Prinzip der EWV-Quartierswärme funktioniert übrigens so ähnlich wie die Nahwärmeversorgung. Die Wärme wird zentral erzeugt, und über die kürzeste Strecke direkt zum Abnehmer transportiert. Wie in der üblichen Hausheizung gibt es Vor- und Rücklaufstrecken. Die Planung, der Bau und die komplette Wartung der Heizanlage werden dabei von der EWV übernommen. „Im Prinzip müssen wir nur wissen, wieviel Energie geliefert werden soll“, erklärt Georg Kreutz.

Als Energieträger können klimaneutrale Pellets zum Einsatz kommen, die in der Spitzenlast von einer zuschaltbaren Gasanlage unterstützt werden können. Wie die Anlage letztlich technisch umgesetzt wird, hängt aber von den örtlichen Gegebenheiten ab und wird von der EWV jeweils exakt auf die Anforderungen zugeschnitten. Zum Einsatz kommt die EWV-Quartierwärme erstmals im künftigen Baugebiet „Am Weiher“ in Alsdorf-Ofden.

Rund 150 Wohneinheiten sind dort geplant, die künftigen Anwohner dürfen sich exklusiv an die Quartierwärme anschließen. Die Premiere einer EWV-Quartierwärme schlägt gleichzeitig ein neues Kapitel der ohnehin schon umfassenden Dienstleistungen bei der EWV auf. Aber damit ist noch lange nicht Schluss: „Wir tüfteln gerade noch an einer EWV-Quartier-Kompletterschließung, wenn man es so nennen will. Dabei handelt es sich um eine Bündelung der kompletten Ver- und Entsorgung. Der Vorteil: Es gibt nur einen Ansprechpartner, der sich für die Anwohner um den Bezug von Wärme und Strom, aber auch um Abwasser und Telekommunikation kümmert.“

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