Die EWV liefert mehr als nur Energie und Wasser: Sie ist nun auch Partner der Freifunk-Idee

Freies Internet für alle. Mit diesem Angebot präsentiert die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH in Stolberg ein landesweit bislang einmaliges Projekt: Der Energieversorger steigt in das Thema Freifunk ein - und das als erstes Unternehmen seiner Art in NRW. „Wir freuen uns, mit diesem Schritt ein Pionier auf diesem Gebiet zu sein“, so EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder. Freifunk ist freizugängliches WLAN für jeden. Das bedeutet, dass sich jeder mit seinem Smartphone oder Tablet überall dort, wo ein Freifunk-Router in der Nähe ist, kostenlos ins Internet einwählen kann.

Für den Ausbau des Freifunk-Netzes kooperiert die EWV mit der Freifunk-Community Aachen, die zum Verein Freifunk Rheinland e.V. gehört. Die Freifunk-Community kümmert sich schon seit dem Startschuss der Idee vor wenigen Jahren darum, dass der freie Internetzugang mehr und mehr zum Standard wird.

Der erste Schritt in diese Richtung wird beim EWV-Kundenzentrum in Stolberg gemacht. Das wird in den kommenden Wochen mit Freifunk ausgestattet. „Aber wir bieten das Ganze nicht nur rund um die eigenen Gebäude an“, klärt Schröder auf. Die weitere Umsetzung erfolgt mithilfe der bestehenden großen Infrastruktur der EWV. Nach derzeitigem technischem Stand werden mit dem Startschuss am Mittwoch, 22. Juni, nach und nach die begehbaren Verteilstationen für Gas, Strom und Wasser in der Stolberger Innenstadt geprüft. Vor allem die größeren, belebten Plätze stehen im Mittelpunkt. Falls alle Voraussetzungen stimmen, werden diese ebenfalls mit dem kostenlosen Internetzugang ausgerüstet. 

Das Einloggen ist dann ganz simpel: einfach im mobilen Endgerät einmal kostenlos mit dem WLAN „Freifunk“ anmelden und das Smartphone, Tablet oder Laptop wählt sich automatisch in alle bestehenden Freifunknetze in Deutschland ein. Und das ohne Kosten, automatisch und ohne die Angst, das eigene Datenvolumen vorzeitig zu verbrauchen. „Wir liefern nicht nur Energie und Lösungen für elektrische Mobilität, sondern sorgen so auch für elektronische Mobilität“, sagt Schröder über diesen sinnvollen nächsten Schritt im zukunftsgerichteten Versorgungsgedanken. 

Dass die Wahl des Projektpartners auf die Freifunk-Community fiel, hat mehrere überzeugende Gründe. Die Freifunker sind als unpolitische Gruppierung mit Vereinsstruktur anerkannt, die sich für ein flächendeckendes, kostenlos verfügbares Internet stark macht. Und an der Stolberger Grenze soll das Projekt Freifunk auch für die EWV nicht enden, sagt Manfred Schröder: „Wir prüfen in weiteren Kommunen wie zum Beispiel Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler, ob und wie wir hier das Freifunknetz ausbauen können.“ 

So funktioniert WLAN über Freifunk mit der EWV: Die EWV stellt ihre Internetzugänge zur Verfügung, an die spezielle Router der Freifunk-Community angeschlossen werden. Der so entstandene Hotspot oder Internet-Zugangspunkt ist nun Teil des bundesweit wachsenden Freifunk-Angebots. Für den Nutzer von Freifunk ergeben sich so in der Region deutlich mehr Zugangspunkte, was einer größeren Abdeckung entspricht. Für den neuen Nutzer von Freifunk bedeutet das: Nur einmal einloggen und schon wählen sich die genutzten Endgeräte automatisch in das stetig wachsende Freifunknetz ein.

Wer sich einen Überblick über den aktuellen Freifunk-Ausbau in der Region Aachen verschaffen will, kann dies online und stetig aktualisiert unter map.aachen.freifunk.net tun. Dort erkennt man auch, dass die Stadt Aachen schon ein relativ dichtes Netz an Zugangspunkten besitzt, während die ländlichen Gebiete bislang nur punktuell über Freifunk-Angebote verfügen. Hier bietet das für den Nutzer kostenfreie Angebot der EWV einen echten Mehrwert.

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