EWV passt die Gaspreise an

Gestiegene Beschaffungskosten und Netzentgelte sorgen für Preisanstieg

Die EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH hebt den Gaspreis in der Grundversorgung EWV GAS für Privat- und Gewerbekunden um 0,36 Cent pro Kilowattstunde zum 1. Oktober 2019 an. Der Grund hierfür sind die gestiegenen Beschaffungskosten und Netzentgelte. Für Privatkunden in der Grundversorgung ändert sich der Arbeitspreis dann von 7,99 Cent pro Kilowattstunde auf 8,35 Cent pro Kilowattstunde (inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer). Der Grundpreis bleibt unverändert. Für einen Musterkunden in der Grundversorgung mit einem Jahresverbrauch von 18.000 kWh bedeutet dies ein Plus von rund 5,40 Euro brutto pro Monat. Die letzte Gaspreiserhöhung der EWV ist schon acht Jahre her. „Seit 2011 konnten wir unsere Preise konstant halten und sogar zwei Preissenkungen an unsere Kunden weitergeben“, erklärt EWV-Vertriebsleiter Christoph Hesse. Eine Preiserhöhung könne man jetzt allerdings nicht mehr umgehen. „So haben sich die Gasbeschaffungskosten an der Börse 2018 fast verdoppelt, wovon mittlerweile alle Energieversorger betroffen sind. Viele haben in der vergangenen Heizperiode am 1. Januar erhöht. Das wollten wir unbedingt verhindern und haben den 1. Oktober gewählt“, so Christoph Hesse. Zudem seien die Netzentgelte erhöht worden und werden tendenziell weiter steigen.

 

 

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