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Eure Projekte im Schuljahr 2009/2010

Großer Einsatz für eine kleine Maus
Mausbacher Schüler gehen auf Spurensuche
Stolberg-Mausbach. „Ein neues Haus für die Haselmaus“, so heißt das Projekt der AG „Tier und Wir“, mit dem sich die Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Mausbach am EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ beteiligen. In der AG wollen die Kinder der Haselmaus helfen, sich in ihrem Schulwäldchen wieder heimisch zu fühlen, denn der kleine Nager steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.
Da hieß es zunächst, sich mit Lebensraum und Lebensweise der Maus zu befassen. Mithilfe von Betreuerin Claudia Steins erstellten die Schüler einen Steckbrief der gerade mal 15 Zentimeter großen Haselmaus. Anschließend konnte die Spurensuche im Wald beginnen. Zunächst suchten sie nach Hinweisen wie Nestern, Knabberstellen an Haselnüssen oder Löchern unter der Erde, wo die Haselmaus überwintert. Die Schüler waren mit Begeisterung dabei. Sie wühlten in der Erde, schauten unter die Sträucher - leider alles ohne Erfolg. Doch die Kinder ließen sich nicht entmutigen. Damit viele Haselmäuse ein neues Zuhause finden, pflanzten die Schüler insgesamt 34 Haselnusssträucher im Schulwäldchen und im nahe gelegenen Wald an. Klaudia Ratzke, Projektbeauftragte der EWV, ist von der Arbeit der Jungen und Mädchen beeindruckt: „Ich finde diesen großen Einsatz für eine so kleine Maus einfach toll.“
Freiheit für den Feldhamster
Grundschüler lassen Hamster frei
Gangelt-Birdgen. Bei Kindern ist er äußerst begehrt: der Feldhamster. Mit einem Projekt rund um diesen kleinen Nager nahmen die Klassen 2b und 4c der Schule der Begegnung am EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ teil. Zusammen mit Lehrerin Chantal Claßen und Ursula Scherer sowie Bauer Peter-Josef Wolter halfen sie dem Feldhamster in die Freiheit.
Keiner der Schüler hatte das flinke, nachtaktive Tierchen jemals in seiner natürlichen Umgebung zu Gesicht bekommen. Im Rahmen ihres „Power“-Projektes lernten die Schüler jedoch eine ganze Menge über den Feldhamster, der auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten steht. Dann endlich war es soweit: Gemeinsam mit Peter-Josef Wolter wurden fünf gechipte Feldhamster in ein brach liegendes und eigens mit Luzerne besätes Feld ausgesetzt. Dabei ging alles recht flott: „Tür auf und schwups war der kleine Kerl in seinem Bau verschwunden, so schnell konnte man gar kein Foto machen“, sagte Klaudia Ratzke, Projektbeauftragte der EWV.
Unsere Heizung und die Umwelt
Grundschüler gehen mit Energietipps in den EWV-Wettbewerb
Würselen. Die Schüler der Klasse 2a der Ganztagsgrundschule Morsbach gehen mit gutem Beispiel voran: Für den EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ haben sie sich gemeinsam mit Lehrerin Kristina Janssen und Betreuerin Nina Thoma überlegt, wie die Menschen umweltfreundlich heizen können.
Für ihr Projekt haben die Schüler jede Menge Tipps gesammelt. Wer sich diese Dinge zu Herzen nimmt, heizt klimafreundlich und kostengünstig „und kinderleicht ist es auch noch“, davon sind die Zweitklässler überzeugt. Der Lieblingstipp des achtjährigen Jan lautet: „Nur die Heizung anmachen, wenn das Fenster zu ist.“ Tipps wie diese, haben die Jungen und Mädchen der Klasse 2a an ihre Mitschüler weitergegeben. Schließlich sollen so viele wie möglich mitmachen.
Kristina Janssen und ihre Kollegin Nina Thoma finden es toll, dass sich die Kleinen an so große Themen wagen und sich gegenseitig „unterrichten“. „Währendessen sind die Schüler immer wieder auf neue Bereiche gestoßen; dadurch hat das Thema so richtig Fahrt aufgenommen“, sagt Kristina Janssen. „Alle können auf diesem Wege etwas voneinander lernen“, ergänzt Nina Thoma, und Paul (8) ist besonders stolz darauf, „dass wir dieses Projekt schon jetzt machen. Denn eigentlich ist das Thema erst etwas für die vierte Klasse, weil es so schwer ist. Wir machen das aber schon jetzt!“
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