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Eure Projekte 2008/2009
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Schüler powern für die Umwelt! Designelement
Zeigt uns, wie ihr für die Umwelt powert! Bei einem Aktionstermin nimmt EWV-Projektleiterin Klaudia Ratzke eure Ideen unter die Lupe. Was habt ihr geleistet? Wie kreativ waren eure Ideen? Und wie profitiert die Umwelt von eurem Einsatz? Eine Übersicht über alle Aktionen findet ihr hier:



Lerngruppe 3, Astrid-Lindgren-Schule Eschweiler
Kinder bauen Bienenhotel

Eschweiler. Fleißig wie die Bienen sind die Schüler der Lerngruppe 3 der Astrid-Lindgren-Schule in Eschweiler: Mit Hilfe ihrer Lehrerin Karin Corsten haben sie gelernt, dass Bienen - Insekten, vor denen sie sonst eher Angst hatten - nicht nur Honig produzieren, sondern auch für die Bestäubung sämtlicher Pflanzen zuständig sind. Ohne die Arbeit der Bienen würden verschiedene Obstsorten gar nicht existieren.

Also haben die Kinder beschlossen, vor ihrem Klassenzimmer einen kleinen Garten für Wildbienen anzulegen. Bestückt mit Krokussen, Narzissen und verschiedenen Kräutern, soll er den Bienen gleich im Frühjahr, eine gute Grundlage für Ihren leckeren Honig bieten. Doch damit nicht genug: "Das hier ist ein Bienenhotel", sagt Fabian und zeigt auf einen kleinen Holzkasten. Dort findet sich hoffentlich im Frühjahr ein Bienenschwarm ein.




Klasse 1b, KGS Gangelt II Birgden
Schüler helfen Glücksbringern beim Überwintern

Gangelt-Birgden.
Jedes Kind weiß, wie ein Marienkäfer aussieht - das gilt natürlich auch für die Schüler der Klasse 1b der Grundschule Gangelt II in Birgden. Doch seitdem sich die Kinder im Rahmen des EWV-Wettbewerbs "Schüler powern für die Umwelt" näher mit den gepunkteten Käfern befasst haben, wissen sie noch eine ganze Menge mehr. Längst hat ihnen ihre Klassenlehrerin Ursula Schever erklärt, welche verschiedenen Arten sich in unseren Gegenden aufhalten. Die roten, gelben und orangefarbenen Marienkäfer, teils asiatischer Herkunft, sind besonders nützlich, weil sie Gemüse- und Nutzpflanzen weitgehend von Blattläusen freihalten. Diese dienen ihnen als Nahrung.

Um den gepunkteten Glücksbringern für den Winter einen Unterschlupf zu bieten, haben die Schüler gemeinsam mit Ursula Schever und Referendarin Anne Tholen Tontöpfe mit Stroh gefüllt. Diese wollen die Kinder später vor allem an Pflaumen- und Apfelbäume hängen, denn hier halten sich die meisten Blattläuse auf, die wiederum die Marienkäfer anlocken.




AG "Tier und Wir", OGS Stolberg-Mausbach
Den Fledermäusen ein Zuhause geben

Stolberg-Mausbach.
Früher sagten die Omas, dass sich Fledermäuse vorzugsweise in weiblichen Frisuren festsetzen, noch heute sagt ihnen mancher unstillbaren Blutdurst nach. Der Ruf der fliegenden Säugetiere ist jedenfalls nicht der beste. Die Kinder der Grundschule Mausbach finden das nicht fair. Für den Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ der EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH haben sie sich mit den nachtaktiven Flattermännern beschäftigt und kommen zu dem Schluss: Fledermäuse sind ebenso nützlich wie faszinierend.

„Die fressen die Mücken weg“, sagt Justin, sechs Jahre alt. „Sie sehen nur schwarz-weiß und orientieren sich mit Schallwellen“, weiß die sechsjährige Kira. Und Julian (10) sagt: „Nur die wenigsten von den 800 Arten trinken wirklich Blut.“ Das neue Wissen sprudelt aus den Schülern förmlich heraus. Und weil die Kinder die Tiere nun so gut kennen, haben sie sie ins Herz geschlossen. Sechs Fledermauskästen haben die Schüler unter Anleitung von Betreuerin Claudia Steins gebaut. „Ohne Boden, weil sie ja beim Schlafen auf dem Kopf hängen“, erklärt der siebenjährige Florian. Die Kästen bieten den Fledermäusen Rückzugsorte. Denn davon gibt es wegen der zunehmend dichter werdenden Bebauung immer weniger, sagt Klaudia Ratzke, Leiterin des EWV-Projekts. Nicht umsonst stehen viele Fledermausarten unter Artenschutz.

Die Schüler sind sich einig: „Es ist wichtig, dass man auf die Fledermäuse aufpasst.“ Und darüber freut sich Klaudia Ratzke: „Wir wollen, dass sich Kinder für die Umwelt engagieren. Das ist der Grundgedanke unseres Projekts.“




OGS Bischhofstaße Stolberg, Klassen 2-4, Projekt: Gartenarche
Schüler bauen Gartenarche für Insekten

Stolberg. Würmer, Spinnen, Kröten und Insekten findet die kleine Katrin toll. „Für diese Tiere wird wenig gemacht, für Eichhörnchen dagegen viel“. Dabei sind die Insekten sehr nützlich. Gemeinsam mit der Leiterin der Umwelt-AG, errichteten die Jungen und Mädchen der Arbeitsgemeinschaft „Natur erleben und Holzwerkstatt“ einen Unterstand für Ohrwürmer, Kröten, Igel und andere Kleintiere im Schulgarten. Die „Gartenarche“ soll den Tieren als Unterschlupf und Brutstätte dienen und ist für den EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ entstanden.

Der Holzunterstand ist für die Kinder begehbar. Die Seiten sind mit Maschendraht und Strohmatten bespannt. Auf dem Dach befindet sich eine Plastikplane. Zudem haben die Kinder Laub im Unterstand aufgeschichtet. Bei Insekten besonders beliebt: Bambushölzer. Während Igel Laubhaufen bevorzugen, haben Ohrwürmer eine Vorliebe für ausrangierte Blumentöpfe, die mit Stroh gefüllt und dann verkehrt herum aufgehängt werden. Ein Zwiebelnetz verhindert, dass das Stroh heraus fällt. Auch Nistkästen für Vögel haben die Schüler aufgehängt. Zudem gibt es einen selbstgebauten Futterkasten für Eichhörnchen, den die Kinder mit Nüssen füllen.



 
OGS Grüntalstraße Stolberg, Klasse 4b, Projekt: Futterkrippen
Futterkrippen für Vögel

Stolberg. Im Rahmen des EWV-Wettbewerbs verschönerte die Klasse 4b unter Betreuung von Klassenlehrerin Tina Sous den Schulgarten der OGS Grüntalstraße. Die Schüler bauten Futterkrippen für die Vögel. In geschmolzenem Schmalz mit Vogelfutter tauchten die Schüler Kieferzweige ein und hingen diese als Futterstangen an die Bäume. Ebenfalls dienten Äpfel und Futterbälle, die an Bäumen befestigt wurden, als Futtermöglichkeit für Vögel.

Auch die selbstgebaute Futterkrippe in Form eines Hauses ist mit voller Engagement vom zehnjährigen Cedric mit Hilfe seiner ganzen Familie gebaut worden. „Wir haben bestimmt vier Stunden gebaut“, erzählte er ganz stolz. Mit Bohrer, Dachpappe, Nägel, Säge und Holz entstanden fantastische Unterschlupfmöglichkeiten und Futterstellen für Vögel. Am Ende waren alle Schüler der OGS Grüntalstraße begeistert und freuten sich darauf, die gefiederten Gäste während der Schulpause beobachten zu können.




OGS Grüntalstraße Stolberg, Klasse 4c, Projekt: Nistkästen
Nistkästen für den Schulgarten

Stolberg. „Die Kinder nehmen die Natur mit ganz anderen Augen wahr, und es ist wichtig, dass die Kinder nicht nur aus Büchern lernen, sondern die Theorie durch die Praxis ersetzt wird“, erzählte Peter Kronenberg, Schulleiter der OGS Grüntalstraße. Im Rahmen des EWV-Wettbewerbs „Schüler powern für die Umwelt“ bauten die Schüler der Klasse 4c unter Betreuung der Klassenlehrerin Elvi Keus Nistkästen für den Schulgarten.

Die Nistkästen wurden in zwei bis drei Metern Höhe an einem stabilen Baum befestigt, damit die Vögel vor Katzen und anderen Gefahren geschützt sind. „Nicht nur Vögel, sondern auch Mäuse und Fledermäuse suchen hier ihren Schutz“, erklärte Elvi Keus. Aus diesem Grund müssen sich die Schüler um die Nistkästen kümmern und sie sauber halten. Mit Ästen, Halmen und Blättern füllten die Vögel die Nistkästen selber und bauten sich somit ihren Winterunterschlupf.




GGS Würselen, Klasse 2c, Projekt: Igel
Auch Igel brauchen Hilfe beim Nestbau

Würselen.
Die Jungen und Mädchen der Klasse 2c der Gemeinschaftsgrundschule haben sich Igelschutz auf die Fahne geschrieben und mit einem Igelprojekt am EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ teilgenommen.

Der Lebensraum für die Stacheltiere wird immer kleiner. Die Anzahl der Igel nimmt stetig ab. Kein Wunder also, dass Igel unter Naturschutz stehen. Dabei sind die Tiere für das ökologische Gleichgewicht sehr wichtig. Auch im heimischen Garten sind sie nützliche Helfer, ernähren sie sich doch von Schnecken, Käfern, Spinnen und Regenwürmern. Leider finden die Igel immer weniger Möglichkeiten, ihren Winterschlaf zu halten. In einer ruhigen Ecke des Schulhofs hat die Klasse einen igelgerechten Unterschlupf gebaut. Aus Steinen, innen ausgelegt mit Laub, Stroh und Zweigen, die schön warm halten. Noch an einigen anderen Orten in Würselen haben die Schüler neue Unterschlupfmöglichkeiten geschaffen.




KGS Birgden, Klasse 3c
Drittklässler powern für die Umwelt

Gangelt-Birgden.
Gas geben für die Umwelt: Was sich auf den ersten Blick komisch anhört, bringt tatsächlich etwas. So haben es zumindest die Schüler der Klasse 3c der Katholischen Grundschule Birgden in den letzten Wochen erlebt. Sie nehmen mit ihren Projekten an der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“ teil. Herausgekommen ist ein sehenswertes Programm, das die Kinder vor allem in ihrer direkten Nachbarschaft an die Zusammenhänge von Umwelt und Energie heranführte: bei einem Besuch der Breberener Mühle, einer Biogasanlage und einer stillgelegten Mülldeponie.

Auf Arbeitsblättern, testeten die jungen Schüler dann ihr Wissen. So ging es zum Beispiel um Stand-by-Schaltungen. Wie sinnvoll sind sie? Und wie viel Strom verbrauchen sie?
Bastelarbeiten standen natürlich auch auf dem Programm. So bauten die Schüler zum Beispiel ein Wasserrad, das bei entsprechendem Vortrieb genügend Strom für eine LED erzeugt.




Grundschule Würselen-Mitte, Klasse 4b, Projekt: Tipps zum Energiesparen
Auf der Jagd nach Stromfressern

Würselen.
Sie haben sie alle beklebt. Jeden einzelnen Lichtschalter in der Grundschule Würselen-Mitte. „Sind die Kinder raus Licht aus!“ Die selbst gemalten Hinweise auf den knallbunten Papptäfelchen sind nicht zu übersehen. Und sie wirken. Dank der eifrigen Energiedetektive der Klasse 4b. Sie sind seit einigen Wochen im Gebäude unterwegs, um Stromfresser zu enttarnen und den sparsamen Umgang mit Strom und Heizenergie einzufordern.

Stromkästen zu berechnen war in den vergangenen Wochen ein Thema im Mathematikunterricht. Die Hinweisschilder sind im Kunstunterricht entstanden, in Deutsch wurden Energiegedichte verfasst. Ein ganzer Stundenplan unter Strom. Mit ihrem Projekt beteiligten sich die Schüler an der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“. Nicht nur Schilder für die Lichtschalter haben die Kinder gemalt. Auch an den Heizungen und Fenstern haben sie Hinweise platziert. All das haben sie dokumentiert. Auf großen Papptafeln, sich in nun in jedem Klassenzimmer des Gebäudes finden. Tipps zum Energiesparen stehen unter der dicken Überschrift.




OGGS Stolberg Mausbach, Klassen 1-4, Projekt: Naturapotheke
Heilkräuter ersetzen Apotheke

Stolberg-Mausbach.
Im Rahmen der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“ lernten die Schüler der OGGS Stolberg-Mausbach gemeinsam mit ihrer Betreuerin Gabriele Jansen Heilkräuter und deren positive Wirkung auf den menschlichen Körper kennen. Sie nutzen dieses Wissen um aus Heilpflanzen, Hustentee, -saft und diverse Einreibemittel für Erkältungen und andere Wehwehchen herzustellen.

Im letzen Jahr haben sie die wichtigsten Kräuter gesammelt und getrocknet und einen Hustentee gemixt, bestehend aus Kamille, Spitzwegerich, Himbeerblätter, weiße Taubnessel, Dost (Oregano), Huflattichblüten u. -blätter. Es wurde ein Rezept verteilt: 1 Teel. getr. Kräuter auf eine Tasse Wasser aufkochen u. 10 min. ziehen lassen, davon 2-3 Tassen am Tage in kleinen Schlucken trinken und der Erkrankte ist den Husten schnell wieder los. Für jeden Schüler wurde ein Tütchen abgepackt und jeder durfte den Hustentee mit Rezeptanleitung zu Hause herstellen und kosten.




KGS Atsch, Klasse 3A, Projekt: Walderlebnisspiele
Wenn der Wald zum Lehrer wird

Stolberg-Atsch.
Die Aufregung der Klasse 3A an der Katholischen Grundschule Atsch (KGS) ist beinah greifbar. Dabei geht es nicht in den Erlebnispark. Nein, die Schüler führt ihr Weg heute in den Wald. Heutzutage stehen Kino, Konsole und Konsorten oft höher im Kurs als ein Ausflug ins Grüne. Bei den Drittklässlern war das ähnlich. Im Rahmen des EWV-Projekts „Schüler powern für die Umwelt“ besuchen sie ihn jetzt einmal pro Woche. Projektleiterin Klaudia Ratzke erklärt die Idee, die dahinter steckt: „Erst wenn Kinder den Wald kennen, können sie ihn als schützenswert begreifen.“

Die 29 Schüler finden im Wald alles, was das Herz begehrt: Bäume werden zu Garderoben, Stämme zu Bänken und der Wald zum Lehrer. Zudem bietet er facettenreiche Geräuschkulissen; mit aufmerksamen Augen lässt sich da einiges entdecken. Die Drittklässler freuen sich auf den nächsten Ausflug in den Wald und genau darum ist es wichtig, ihn zu schützen.




GGS Alsdorf-Kellersberg, Klasse 4a, Projekt: Insektenhotel
Noch viele Plätze frei im Holzhäuschen

Alsdorf-Kellersberg. Die Klasse 4a hat den Dreh beim Bau des Insektenhotels in der Nähe ihrer GGS Alsdorf-Kellersberg raus. Auf einer kleinen umzäunten Waldrandparzelle zimmerten die Schützlinge von Lehrerin Nora Lütteke das Hotel für Käfer, Bienen, Wespen und Co. für den EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“.

Dabei ist es gar nicht schlimm, dass nicht nur das solide Dach, sondern auch die kompakte Haushülle des anderthalb Meter großen Holzhäuschen ist mit Elternhilfe entstanden ist. Das Innenleben gestalten die Kinder selber. Selbst gelocht, selbst gebohrt, selbst in drei Etagen gesteckt: tief eingebohrte Äste und Stämmchen, durchlöcherte Ziegelsteine und Nussschalen. 100 bis 1000 Insekten sollen hier im Frühjahr einziehen.

Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von ihren Eltern. Die Gestaltung des Innenlebens ließen sich die Schüler jedoch nicht nehmen. Sie bohrten Löcher in Äste, Stämme und Nussschalen. Jetzt hoffen sie darauf, dass bis zu 1.000 Insekten hier im Frühjahr einziehen werden.




OGS Stolberg-Zweifall, AG „Schulgarten“, Projekt: Garten für Nützlinge
Grünes Klassenzimmer

Stolberg-Zweifall. Die AG „Schulgarten“ haben Flora und Fauna im besten Sinne um die Ecke gebracht. Genauer gesagt: um die Hausecke des Betreuungsbaus. Hier präsentierten die Leiterin des Naturprojekts der OGS Stolberg-Zweifall und ihre 16 Schützlinge ihren neuen „Garten für Nützlinge“ speziell für den EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“.

Rund 40 Quadratmeter wurden zunächst gerodet. Dann rückten die 16 Kids zwischen sechs und neun Jahren an, um ein grünes Klassenzimmer als neuen Aufenthaltsbereich unter freiem Himmel zu erschließen. Nebenbei schaffte die Truppe ein Heim für Nützlinge. An der Hauswand installierten die Schüler Fledermauskästen, darunter wurden Töpfe mit Frühjahrsblühern bepflanzt. Mittlerweile gibt´s hier auch eine Vogeltränke, einen Komposthaufen und sogar einen echten Brunnen. Ganz nebenbei lernten die Kinder mit handlichen Spitzhacken und Schaufeln umzugehen.




Astrid-Lindgren-Schule, Lerngruppe 4, Projekt: Wildblumenwiese
Natürliche Schönheit für die Wiesen

Eschweiler. Von wegen wild: Die Mädchen und Jungen der Lerngruppe 4 an der Astrid-Lindgren-Schule in Eschweiler fördern dank des EWV-Wettbewerbs „Schüler powern für die Umwelt“ nicht nur ihre eigenen Fähigkeiten. Projektlehrerin Corinna Bömer sagt: „Das ist ein schöner Anlass, die Kinder eindrucksvoll für den Schulgarten zu begeistern. Viele hielten vorher eine Wiese für reines Gras. Doch die Kinder waren völlig fasziniert, als sie entdeckten, was zwischen den Grashalmen noch alles blüht“.

Jetzt wurden Wildblumensamen zum Beispiel Disteln, Klatschmohn und Kornblumen in Schälchen ausgesät. Diese sollen später im Schulgarten landen, um die Pflanzen bei ihrer Entwicklung zu beobachten. So lernen die Dritt- bis Sechstklässler, wie sich aus dem Erdreich wilde Schattengewächse und Sonnenanbeter entwickeln, und wie sie mit Gebrauchsanleitungen auf den Saattütchen umgehen. Ziel ist es aus der Ernte, Vogelfutter für den nächsten Winter herzustellen.




KGS Selfkant II, Klassen 3a + 4a, Projekt: Bachsäuberung und Naturlehrpfad
Aufräumen macht Spaß

Saeffelen.
Bei Unordnung im Kinderzimmer ist der zehnjährige Noa sehr tolerant. Aufräumen kann warten, das wird bei den meisten Schüler, die wie Noa die Katholische Grundschule Selfkant II besuchen, ähnlich sein. Viel weniger tolerant ist Noa aber, wenn es um den Saefelbach geht, der direkt neben der Schule fließt. Dort sind Müll, Dreck und Verunreinigungen den Schülern ein Dorn im Auge. Deshalb haben sie sich Gummistiefel und Handschuhe angezogen und sind mit Müllgreifern „bewaffnet“ zum Saefelbach gegangen.

Im Rahmen des EWV-Projekts „Schüler powern für die Umwelt“ haben die Kinder die Patenschaft für das Bächlein übernommen. „Wir wollen nicht, dass das Wasser verschmutzt, weil sonst Fische und Vögel sterben.“ Gleich säckeweise schleppen die Kinder Dreck und Müll aus dem Bach. Die regelmäßige Bachreinigung ist nur ein Standbein des Projekts. Ein Naturlehrpfad wird auch entstehen.




Förderschule Talstraße Stolberg, AG „Gartengestaltung“ Projekt: Kräuterspirale
Schmetterlinge fliegen auf den Schulgarten

Stolberg.
Keine Frage, die Schüler der Förderschule Talstraße sehen sich nach dem Frühling, damit sie endlich mit ihrer Aktion für den EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ loslegen können. Schon im letzen Jahr hatten sie sich an der EWV-Aktion beteiligt. Eine Kräuterspirale wurde damals im Schulgarten angelegt. Um ihr Beet nun wieder auf Vordermann zu bringen haben sie mittlerweile Zitronemelisse, Sauerampfer und Bohnenkraut kräftig aufgestockt. Direkt daneben soll bald eine Schmetterlingswiese blühen. Bis es soweit ist, haben die Schüler selbst gebastelte Strohblumen eingepflanzt. Papierschmetterlinge sind auch schon da.

Damit die bunten Insekten ganz sicher im Schulgarten landen, wurde noch ein Schmetterlingsflieder gepflanzt. Denn die Schüler wissen, dass viele Arten unter Naturschutz stehen, manche von ihnen nur drei Monate leben und dass sie ihre Eier in Blätter legen.




OGS Stolberg-Breinig, Klassen 1-4, Projekt: Naturbeobachtungspostens
Der Natur auf der Spur

Stolberg-Breinig.
Raus geht es auch bei Sturm und Regen, denn für die Kinder der OGS Stolberg-Breinig gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Schnell in die Gummistiefel geschlüpft, den dicken Anorak übergeworfen und ab ins Naturschutzgebiet. Dort wartet schließlich der Naturbeobachtungsposten, an dem die Schüler fleißig bauen. Es ist ihr Projekt für die EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“

Obwohl der Beobachtungsposten schon sichtbar Gestalt angenommen hat, müssen sie noch viele Äste und noch mehr Laub heranschleppen, um ihre Hütte möglichst blickdicht zu machen. „Sonst sehen die Tiere uns ja und laufen weg“, sagt Mika, acht Jahre alt. Seine Lage am Waldrand direkt an einer gut einsehbaren Lichtung lässt erwarten, dass demnächst auch Vögel, Rotwild und vielleicht sogar Füchse vorbeischauen. Beim Bau des Beobachtungspostens wurde darauf geachtet, dass nur ökologisch abbaubare Materialen verwendet wurden, Nägel und Plastik waren tabu.




OGS Steckenborn, Klassen 1-4, Projekt: Insektenhotel
Großer Luxus für kleine Bewohner

Simmerath-Steckenborn
. Ein kleines Loch in einem getrockneten Holzstück, ein wenig Stroh in einer Plexiglasröhre oder ein gemütlicher Unterschlupf in einem alten Ziegelstein: Das ist Komfort pur, Fünf-Sterne-Standard. Zumindest für Insekten. Die Kinder der OGS Steckenborn beteiligten sich an der EWV-Aktion „Schüler powern für die Umwelt“. Mit dem Bau eines Insektenhotels. Ob Ameise, Spinne oder Biene: Jedem Kleintier wurde ein, den individuellen Vorlieben angepasstes, „Zimmer“ gebaut.

Mittlerweile sind die Kriech- und Krabbeltiere den Schülern aus den Klassen eins bis vier regelrecht ans Herz gewachsen. Anfangs mussten sie Berührungsängste abbauen, aber als sie sich dann näher mit den Insekten beschäftigten, wurde es interessant. Jetzt ist den Schülern das Beste für ihre Insekten gerade gut genug. Bald werden sie erneut beim Insektenhotel vorbei schauen, um zu gucken, wer dort alles eingezogen ist.




GGS Grengracht Baesweiler, Klassen 1-4, Projekt: Igelunterschlupf
Wie Knöpfchen ein neues Zuhause fand

Baesweiler.
In der Beliebtheitsskala der Schüler der GGS Grengracht steht Knöpfchen ganz weit oben. Knöpfchen ist ein Igel. Im Rahmen des EWV-Projekts „Schüler powern für die Umwelt“ haben die Schüler aus den Klassen eins bis vier den stacheligen Zeitgenossen bei sich aufgenommen.

Im Schulgarten hat er ein neues Zuhause gefunden. Vor seiner Ankunft wurde seine Unterkunft noch möglichst wohnlich gestaltet. Dafür wurde eifrig Heu und Stroh gesammelt. Kaum 400 Gramm wog Knöpfchen als er in einer kleinen Holzbox sein neues Zuhause erreichte. Er kam von einer Igelstation und musste dringend aufgepäppelt werden. Deswegen bekam er Katzenfutter, obwohl Igel normalerweise Würmer, Käfer und andere Insekten fressen.
Gut genährt hat er sich zum Winterschlaf zusammengerollt. Die Schüler schauen dieser Tage fast täglich vorbei, um zu gucken, ob er schon aufgewacht ist. Denn ihr Urteil über den neuen Nachbarn fällt einstimmig aus: „Süß und stachelig.“




Grundschule Heinsberg-Dremmen, Klassen 4a + 4b, Projekt: Vogelkunde AG
Riesiges Interesse an den gefiederten Freunden

Heinsberg-Dremmen.
Amsel, Drossel, Fink und Star kennt wohl jedes Kind. Bei den meisten dürfte damit das Wissen um die heimischen Vogelarten aber auch sein Ende finden. Ganz anders ist das bei den Schülern der Klassen 4a und 4b der Grundschule Heinsberg-Dremmen. Im Rahmen des EWV-Projekts „Schüler powern für die Umwelt“ besuchten sie eine Vogelkunde AG.

Hier sind aus den Schülern regelrechte Nachwuchs-Ornithologen geworden. Die sich jetzt auch mit Zaunkönig, Buntspecht, Bienenfresser und Rotkehlchen auskennen. Sie wissen, mit welchen charakteristischen Rufen sich die einzelnen Arten zu erkennen geben, und sie können die Kohl- von der Blaumeise unterscheiden. Auch ernste Aspekte wurden nicht ausgeklammert. Der Mensch nimmt den Vögeln immer mehr Lebensraum. Die Schüler wollen dem entgegenwirken und haben für ihre Schützlinge Vogelhäuser gebaut.




Elisabethschule Alsdorf, Klasse 6a, Projekt: Wasserkreislauf
Schüler beschäftigen sich mit Wasserkreisläufen

Alsdorf. Wasser ist das A und O: Nicht umsonst wird das kühle Nass als Element des Lebens bezeichnet, und die Schüler aus der Klasse 6a der Elisabethschule wissen jetzt auch warum. Aber wo kommt das Wasser eigentlich her? Um das herauszufinden, beschäftigten sich die Sechstklässler mit dem Wasserkreislauf. Es ist ihr Beitrag zum EWV-Projekt „Schüler powern für die Umwelt.“ Und um diese komplexen Zusammenhänge begreifbar zu machen, haben die Kinder eigene kleine Wasserkreisläufe gebaut. Ein mit Frischhaltefolie verschlossenes Einmachglas, gefüllt mit Sand, Erde, ein paar Pflanzen und ein wenig Wasser und schon lässt sich das Gelernte auch beobachten. Aber das Wissen der Schüler geht über den Wasserkreislauf weit hinaus. „70 Prozent des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser. Bei Quallen sind es sogar 100 Prozent“, weiß der zwölfjährige Manuel.




Elisabethschule Alsdorf, Klassen 5 + 6, Projekt: Trinkwasserspender
Der Traum vom eigenen Wasserspender

Alsdorf.
Nicht nur den viel zu süßen Inhalt der meisten Trinkpäckchen finden die Fünft- und Sechstklässler der Elisabethschule Alsdorf seit kurzem sehr bedenklich. Auch was davon zurückbleibt: ein riesiger Haufen Müll. Gemeinsam mit Lehrerin Suna Rausch und Betreuerin Astrid Reinartz haben sich die Kinder eine Lösung für das Problem überlegt. Im Rahmen des EWV-Wettbewerbs „Schüler powern für die Umwelt“ ist ein sehr ambitioniertes Projekt entstanden.

Ein Wasserspender soll her. „Wir wollen frisches Trinkwasser für alle. Durch weniger Trinkpäckchen gibt es dann auch viel weniger Müll“, erklärt der Schüler Tobias. Bis in der Schule ein Trinkbrunnen steht, wird es noch ein wenig dauern. Aber die Vorraussetzungen sind gut. Die Schüler sparen eifrig Geld, um sich den mehrere tausend Euro teuren Trinkbrunnen irgendwann leisten zu können. Sie geben alte Druckerpatronen in dafür ausgewiesenen Sammelstellen ab, und sie wollen Schals stricken und diese verkaufen.




Elisabethschule Alsdorf, Klasse 7a, Projekt: Lebensraum Alsdorfer Weiher
Futter an Land, Sauerstoff im Wasser

Alsdorf.
Besucher des Alsdorfer Weihers bekunden ihre Zuneigung zu den dort lebenden Enten gern durch mitgebrachte Leckereien, die meist im hohen Bogen im Wasser landen. Wenn die Schüler aus der Klasse 7a das beobachten, dann greifen sie ein. Die Jugendlichen, die sich mit ihrem Projekt an dem EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“ beteiligen, haben nun wirklich nichts gegen Enten. Aber man muss sie an Land füttern, weil zu viel Futter dem Wasser Sauerstoff entzieht. Denn auch unter der Oberfläche des Alsdorfer Weihers tummelt sich Leben. Und damit das so bleibt, muss das Wasser Sauerstoff enthalten.

Die Siebtklässler haben die Zusammenhänge des komplexen ökologischen Systems im Weiher und drumherum kennen gelernt. Sie waren vor Ort, beobachteten Fische, Frösche und Enten. Und sie beseitigten den Müll, der dort die Landschaft verunstaltet. Plakate, die jedem erklären, worauf er warum zu achten hat, haben die Schüler auch gestaltet. Sie werden am Weiher aufgestellt.




Elisabethschule Alsdorf, Klasse 6b, Projekt: Nutzung von Brauch- und Regenwasser
Ein in jedem Sinne fruchtbares Projekt

Alsdorf.
Die Elisabethschule Alsdorf ist ganz schön grün. In jeder Ecke und auf jedem Flur finden sich Topfpflanzen. Große und kleine. Und sie haben Durst: 17 Liter werden pro Tag für das Gießen der Pflanzen gebraucht. Die Kinder aus der Klasse 6b haben das genau ausgerechnet. Sie machen mit bei dem EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt“. Bei ihrem Projekt haben sie sich überlegt, wie sie die Kosten für das Gießen reduzieren können, ohne dass auch nur eine Pflanze dadurch verdörrt.

Nur allzu oft fällt Wasser vom Himmel. Die Schüler müssen es nur sammeln, und das haben sie getan. Jetzt gießen sie ihre Pflanzen mit Regenwasser. Das ist günstiger und die Umwelt profitiert auch.




Rurtal-Schule Heinsberg-Oberbruch, AG „Berufspraxisstufe“
Der kleine Tierpark wird immer größer

Heinsberg-Oberbruch. Die Tierliebe in der Rurtal-Schule scheint grenzenlos. Vier Ziegen, fünf Schafe, jede Menge Enten, ungezählte Insekten, 45 Hühner und ein Hahn haben im Garten der Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung ein Zuhause gefunden.

Die Kinder und Jugendlichen haben ihren Tieren geräumige Gehege gebaut. Ein richtiger kleiner Tierpark ist entstanden, und es dauert nicht mehr lange, bis einige Neuzugänge begrüßt werden können. Im Rahmen des EWV-Projekts „Schüler powern für die Umwelt“ wurden nämlich gleich zwei Projekte auf den Weg gebracht: eine Trockenmauer und eine große Vogelvoliere. Für die Mauer wurden sage und schreibe 4,5 Tonnen Steine herangeschleppt. Trotzdem hatten die Schüler Spaß dabei. Nicht weniger mühsam war der Bau der Vogelvoliere. Das Fundament wurde mit Pflastersteinen gelegt. Ein Dach kommt später auch noch drauf, damit die Vögel nicht nass werden. Und Schüler Dennis sagt: „Es war zwar echte Knochenarbeit, aber die Kanarienvögel, Diamanttäubchen und chinesischen Zwergwachteln, die bald in die Voliere einziehen, sollen es halt schön haben.´




OGGS Stolberg-Breinig, Klassen 1-4, Projekt: Rettet die Eisbären!
Schüler setzen sich für Klimaschutz ein

Stolberg-Breinig.
Wenn die Kinder aus der OGGS Stolberg-Breinig darauf achten, das Licht auszuschalten und wenn sie den nächsten Weg ganz bewusst zu Fuß bewältigen, dann hat das einen ganz bestimmten Grund: Sie wollen nicht, dass den Eisbären das Eis unter den Pfoten wegschmilzt. Aber wie profitiert ein tausende Kilometer entferntes Tier davon? Paulina, acht Jahre alt, erklärt den Zusammenhang: „Wenn wir viel Energie verbrauchen, dann wird viel heiße Luft ausgestoßen. Deswegen schmilzt in den Polarregionen das Eis und die Bären haben keine Scholle mehr zum ausruhen, und sie ertrinken.“

„Rettet die Eisbären!“ heißt die Projekt-AG, mit der sich die OGGS Stolberg-Breinig an der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“ beteiligt. Zudem haben sich die Schüler intensiv mit dem Thema Energiesparen auseinander gesetzt. Ihre Tipps haben sie an einer Pinwand gesammelt. Daneben bauten sie kleine Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke. Auch zu Hause versuchen die Kinder möglichst viel Energie zu sparen.




KGS Myhl, Klassen 1-4, Projekt: Garten AG
Wenn Würmer zu Kollegen werden

Wassenberg-Myhl.
Für die Kinder der Katholischen Grundschule Myhl sind Regenwürmer nicht fies und eklig. Im Gegenteil: Die wirbellosen Tierchen sind gewissermaßen Kollegen. Genau wie die Kinder graben sie die Beete um. Damit helfen die Würmer den Schülern bei dem Projekt, mit dem sie bei der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“ mitmachen.

In ihrem Garten packen die Schüler fleißig an. Schaufeln, Spaten, Harken und Rechen sind heiß begehrt. Es gibt ja auch einiges zu tun. Stockrosen, Kresse, Schnittlauch, Salat, Himbeeren und vieles mehr haben sie gepflanzt. Damit die Ernte auch gedeiht, braucht der Garten Pflege. Das wissen die Schüler. Sie haben Verantwortung dafür übernommen und investieren viel Zeit und Arbeit. Ihre Erzeugnisse und was sich daraus herstellen lässt, werden sie verkaufen. Das Geld wollen sie wieder in den Garten investieren. „Es ist wichtig, dass Kinder mit der Natur groß werden. Sie sind unsere Zukunft und sie sollen lernen, bewusst mit Ressourcen und unserer Umwelt umzugehen“, betont Betreuerin Steffie Kerstan.




Förderschule Nordeifel, Klasse 6, Projekt: Mülldetektive
Mülldetektive decken Umweltsünden auf

Simmerath-Eicherscheid.
Für das große „Aha-Erlebnis“ an der Förderschule Nordeifel in Eicherscheid sorgte eines Tages die Müllabfuhr. Denn eines Morgens blieben die gelben Säcke einfach liegen. „Da war einfach zu viel drin, was da nicht rein gehört“, erinnert sich Lehrer Nils Damberg. Gemeinsam mit seinen Schülern beschloss er zu handeln. So kam es, dass sich die Klasse 6 an der EWV-Initiative „Schüler powern für die Umwelt“ beteiligten und die Schüler zu Mülldetektiven wurden.

Angefangen haben die Kinder mit dem Müll im eigenen Klassenraum. Dort wurde erstmal der gesamte Inhalt des Mülleimers ausgeschüttet und dann fachgerecht sortiert. Plastik in den gelben Sack, Restmüll in die graue Tonne, Biomüll in den grünen Eimer. Ein absolutes Highlight war für die Sechstklässler der Besuch der Müllverbrennungsanlage Weisweiler. Im Laufe des Projektes sind die Schüler zu richtigen Mülldetektiven geworden, deren Einsatzgebiet nicht auf die Schule beschränkt ist.

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